am Sonntag haben wir mal wieder mal die Dötlinger Runde unter die Hufe genommen
Montag, 7. September 2026
Möglichkeiten
Samstag, 10. Mai 2025
Rückblicke
Die Woche eilte dahin: am Sonntag Dötlingen mit Huntepaddrunde. Kontrolluntersuchung in der Augenklinik, eine herausfordernde Aufgabe in der fc erarbeitet, ein neues Hochbeet fertiggemacht, Der Rasen ruft zur Zeit wieder pausenlos nach dem Rasenmäher. Der Ehemensch tut was er kann. Eine Rilke Biografie bestellt, den Film über Bernhard Hoetger angesehen und gleich Pläne für's Wochenende geschmiedet. Heute ist übrigens Tag der Collage - man wundert sich, was es so alles gibt.
Samstag, 12. April 2025
Ostern die 3. mit Wochenrückblick
Unsere Heizung hat mittlerweile nach diversen Tauschaktionen (auf Verdacht) auch eine neue Heizkreispumpe, die Suche nach dem Fehler gestaltet sich recht kostspielig.
Ich bin weiter müde und die Muskeln schmerzen, ich zittere dezent vor mich hin. Die "große" Kamera ist einsatzbereit - nur ist das Zittern hinderlich für akkurate scharfe Aufnahmen.
Seniorensport, Einkauf, Katzen bespaßen, Garten (sehr wenig) das übliche eben.
Fernsehen? Ja, ein grottenschlechter Münster-Tatort.
Freitag, 1. März 2024
Umleitung gefällig?
Um das gleich positiv hervorzuheben: es war trocken die Woche. Ein bisschen Sonne - da fühlt man sich schon ganz anders. Und ich habe es tatsächlich geschafft, meine Lauf-Runden wieder aufzunehmen. Damit war auch gleich die Motivation für einen Wochenendtrip wieder da. Wir haben schon Bremerhaven-Entzugserscheinungen. ABER ... die Autobahn zwischen Bremen und dem Ort unserer Sehnsucht ist gesperrt. Die Fahrbahn droht einzusinken weil sie unterspült ist. Umleitung? Auch gesperrt. Durch den vermehrten und umgeleiteten Lastwagenverkehr sind Schäden aufgetreten die behoben werden müssen. Es gibt eine neue Umleitungsempfehlung - wahrscheinlich über Feldwege *fg*. Die Bahn doktert an der Verbindung nach Bremerhaven auch schon geraume Zeit - wäre eine Möglichkeit wenn man Glück hat und eine Stunde auf den Bus zu den Havenwelten warten möchte, es sei denn man fährt mittags. Dann sind wir in der Regel meist schon wieder auf dem Heimweg.
Was haben wir noch mit Wasser... Elsfleth. Ich kann nicht sagen, dass mich der Ort irgendwie berührt hat als wir in Coronazeiten da mal vorbeigeschaut haben. Ich erwähne es, weil auch hier was kaputt ist. Ein Frachter hat die Eisenbahnbrücke über die Hunte gerammt. Das ist die Verbindung nach Brake einem wichtigen Umschlagplatz u. a. für Dünger, Futtermittel und Getreide. Ca. 90 % des deutschlandweiten Bedarfs werden hier abgewickelt und zwar über die Schiene. Vieles kommt aus der Ukraine und da steht der Seeweg bekanntlich nicht mehr zur Verfügung. Man sucht nach Ausweichmöglichkeiten in Bremen und Bremerhaven wobei letzteres.... s. oben
Was bleibt noch fürs Wochenende? Dangast - eine Option, ich wollte doch so gerne mal in das Radziwill-Haus.
Montag, 28. August 2023
Wetter und Wandern
Wir sind jetzt schon 2 x hintereinander die Huntepadd-Runde gelaufen. Beim ersten Törn haben wir selbige auch trockenen Fußes hinter uns gebracht - saßen aber kaum im Auto, da fing es an zu regnen und wir hatten eine Rückfahrt im Starkregen. Die 2. Runde startete im Nebel, den die Sonne im Laufe der Hinfahrt auflösen konnte.
Freitag, 28. Januar 2022
unterwegs
Trotz nicht sehr einladenden Wetterbedingung mit grau verhangenem Himmel ohne jeglichen Sonnenstrahl haben wir unsere Huntepad-Runden im neuen Jahr wieder aufgenommen. Erstaunlicherweise hatten sehr viele Leute die gleiche Idee. Die reinste Völkerwanderung. Wenigstens wissen wir jetzt, dass die kleine Wander-Route auch bei trübsinnigen Wetter geeignet ist, das Gemüt zu erhellen. Leider hatte ich keine Kamera dabei (das Smartphone mag ich nicht als solche bezeichnen) daher nur wenig Bilder.
Donnerstag, 25. November 2021
Huntepadd
Der Huntepadd, eine kleine, aber sehr feine Wanderrunde in Dötlingen ist schon fast zum festen Bestandteil unserer Sonntage geworden. Wir könnten bei uns vor der Tür auch einige Kilometer in landschaftlich nettem Gebiet laufen. Das ist allerdings nur eine Option unter der Woche, am Wochenende ist es dort vollkommen überlaufen.
Also gehen wir zum Herbstausklang noch einmal am Steilufer der Hunte entlang, geben acht, nicht über die Baumwurzeln zu stolpern, die sich unter buntem Laub versteckt haben. Überqueren die Hunte, besuchen die Megalithgräber der Glaner Braut, machen einen Schlenker durchs Huntetal und kommen über den Gierenberg wieder in den Ort. Und die verbrauchten Kalorien füllen wir im nahegelegenen Landgasthof wieder auf. Eine runde Sache, mehr brauche ich nicht um abzuschalten.
Donnerstag, 4. November 2021
Reise nach Egypten
Manche Menschen bereisen die Welt. Auf Kreuzfahrtschiffen, die die Einwohnerzahl einer Kleinstadt beherbergen. Sie werden bedient, bekommen Essen im Überfluss, genießen jeglichen Luxus an Bord. So schippern sie über die Meere in die Häfen entfernter Länder. Dort lassen sie sich zu Touristenzielen karren und berichten - wieder zuhause - den staunenden Daheimgebliebenen von ihren Abenteuern und Erkenntnissen. Wenn sie denn zu irgendwelchen Erkenntnissen gelangt sind und ihre Reise nicht nur aus Sicht ihres ausgeprägten Anspruchsdenkens bewerten.
Jedem das Seine. Ich habe noch nie davon geträumt in Papua Neu Guinea zusammen mit skurril geschminkten Eingeborenen einen Erntetanz einzustudieren. Auch nicht davon, mich in Ägypten auf schaukelnden Kamelen zu einer Besichtigung der Pyramiden bringen zu lassen. Mir als Nordmännin mit ostfriesischen Wurzeln liegt Überflüssiges nicht so. Tempel, mit geschwätzigen Symbolen an den gekachelten Wänden, oder pyramidenförmig gestapelte Steinquader, in denen ein Pharao seine letzte Ruhe fand, das ist nicht so mein Ding.
Wir haben unsere eigene Vergangenheit und Kultur. Die besteht in diesem Fall auch in übereinandergestapelten Steinen, allerdings deutlich kleiner als eine Pyramide. Hier wurden vor etwa 5000 Jahren die Gebeine unser Altväter bestattet. Man nahm zum Bau was so da war an Material ohne sich die Mühe zu machen, großartig auf das erfolgreiche Leben der dort liegenden aufmerksam zu machen. Man nennt diese Grabstätten Hünengräber oder Megalithgräber. Keine Gräber für einzelne Personen sondern für ganze Sippen. Es fand sich die Umschreibung, dass die Steine für Transformation stehen. Transformation zwischen dem Leben und der Zeit danach. Ein schöner Gedanke, als unvergängliche Kraft in einen Stein überzugehen und die Zeiten zu überdauern, vielleicht ein wenig einsam aber wer weiß schon, was Steine fühlen. Ist leider nicht überliefert, weil unsere Vorväter es nicht für nötig erachtet haben, über diese Dinge Sprüche in die Hinkelsteine zu klopfen.
Um also mal etwas Kultur zu erleben, machten wir uns zu Fuß auf den Weg nach Ägypten. Ein Kurztrip sozusagen. Der Nordländer vereinfacht hier auch in der Schreibweise und schreibt Ägypten mit E. Egypten (in der Wildeshauser Geest bei Dötlingen) war schwer zu finden, wir brauchten 2 Anläufe um dort hin zu gelangen.
Erst sieht man nur einen Hügel, dahinter einen Acker und einen Tisch mit Bank für den
mitgebrachten
Nudelsalat. Erst beim herumgehen um den Hügel offenbart
sich die Grabkammer mit den zwei Decksteinen. Alles unspektakulär,
Bäumchen haben sich in der Kammer angesiedelt. Die Steine sind kalt und
feucht als wir versuchen, Kraft aus ihnen zu schöpfen. Machen den
Eindruck, als suchten sie selbst ein wenig Ansprache auf ihrem einsamen
Posten. Für einen kurzen Augenblick wähnt man sich zurück in einer Kultur, die der unseren doch schon sehr
ähnlich war. Wie gesagt, unspektakulär, magisch, eingebettet in eine wunderbare
Landschaft. Eine Wanderung wert ...
Nachtrag:
Ich brauche andere Wanderschuhe, solche, die nicht die Knöchel
aufreiben oder muss eine Polsterung anbringen ... wie machen die Leute
das, die nicht nur 2 Stunden am Band laufen, z. B. die sinnsuchenden auf dem Jakobsweg ?
Montag, 13. September 2021
Wieder im Trott - Huntepadd
Im Moment bin ich guten Mutes, dass sich mein Leben wenigstens annähernd wieder normalen Bahnen zuwenden könnte. Wenn auch der Ehemann überraschend einen Rückzieher gemacht hat, als es um das Einschläfern unserer braunen Stute ging und ich die Achterbahn, denen er meine Emotionen so leichtfertig aussetzt, zum wiederholten Mal überstehen musste, war ich am Wochenende in der Lage zu einer kleinen Wanderung.
Der Huntepadd ist ein kurzer aber landschaftlich sehr schöner
Rundwanderweg. Zudem ist der Ort Dötlingen bei mir positiv besetzt.
Hier war früher unser Schullandheim und ich erinnere mich gern an die
Aufenthalte. Meine Kondition ist den Umständen entsprechend gut.
Atemprobleme gab es weniger beim Gehen sondern beim Bücken (hatte die
kleine Kamera mit und gehe gern mal in die Hocke beim Fotografieren).
Der Ehemann hatte mehr Probleme mit dem laufen als ich.
War anfangs der Himmel noch bedeckt, verwöhnte uns später die Sonne und sorgte für lichten Wald und Reflexe auf dem Wasser. Ich
würde ja gern die Pfade abseits des Rundwegs erkunden. Das muss aus
Rücksicht auf unserer beider Gesundheit erst einmal unterbleiben und so bleibt es bei unserem ganz persönlichen, bescheidenen Weg. Schließlich wollen wir ja nicht den Jakobsweg bezwingen.
Ein Höhepunkt der Wanderung ist die Glaner Braut. Ein steinzeitliches Gräberfeld inmitten der blühenden Heide. Wir sind hier in der Wildeshauser Geest, da gehört beides in die Landschaft. Die Hunte, hier noch ein beschauliches Flüsschen, ist im späteren Verlauf auch schiffbar und mündet bei Elsfleth in die Weser.


































