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Montag, 7. September 2026

Möglichkeiten

 am Sonntag haben wir mal wieder mal die Dötlinger Runde unter die Hufe genommen

bei schönem Wetter und ambitionierten Vorhaben bezüglich der Fotos. Mein Mann hat sich vor geraumer Zeit eine analog Kamera gekauft, eine alte Agfa optima 200 aus dem Jahr 1970. Da bis jetzt immer noch kein Film die Kamera verlassen hat, habe ich das Schätzchen mitgeschleppt. Na ja, schwer ist es nicht wirklich. Leider ließ sich der Film zuhause nicht zurück spulen. Für einem zweiten Versuch haben wir noch einen Film geopfert. Da ging's. Fotos haben wir aber immer noch nicht. Da lob ich mir das digitale. (Die Fotos von der Megalithgrabanlage sind mit dem Smartphone entstanden - und  bewusst ein wenig auf alt getrimmt worden).

Doch es reizt natürlich, Fotos mit einer Kamera zu erstellen, die keine Zeit- oder Blendeneinstellung zu lässt, und die Entfernungseinstellung dem Schätzvermögen des Fotografen überlässt. Wenigstens signalisiert sie mit rot oder grün Symbol ob genug Licht da ist. Eine Chance gebe ich ihr noch. 

In der Zwischenzeit mach ich mich schon mal etwas locker ...


Connections
 


Donnerstag, 3. September 2026

Freikörper-Kultur

Vor ein paar Tagen hatten wir uns ein Reiterdenkmal vom Kaiser Friedrich zu Gemüte geführt. Da hatte ich bereits ein weiteres sehenswertes Pferdestandbild erwähnt. Machen wir uns auf den Weg dahin. 

Der Stadtkern von Bremen ist von den Wallanlagen umgeben. Was mal als Schutzwall entstand, ist heute ein schmaler grüner Gürtel mit Wasserlauf, alten Bäumen, Kunstobjekten - ein wenig Naherholung von der lauten Stadt. Gern und viel genutzt von Fußgängern und Radfahrern.

hier finden sich diverse nackige Darstellungen. Diese Dame z.B., geschaffen ist von Gerhard Marcks, der auch die Bremer Stadtmusikanten geschaffen hat

weniger spektakulär:  ein Zuhause für die schnatternden Einheimischen

dies einfach nur ein romantischer Anblick

 jetzt folgen wir dem Radfahrer und treffen im Hintergrund auf  den Rosselenker


diese Figurengruppe stammt ebenfalls von Louis Tuaillon, der auch das Kaiser Friedrich III - Denkmal geschaffen hat.  (Die Bremer meinten seinerzeit, man hätte ihm ruhig einen Lendenschurz spendieren können). Auch diese Bronze-Statue hat den Krieg überlebt. 
(Spontan fällt mir noch ein unbekleideter Jüngling ein, den ersparen wir uns aber).  




Montag, 31. August 2026

Schuppen 1 - Bremen

statt einem kühlem blonden Bierchen gab es diesen Sonntag mal ein feines Weinchen
den Wein stelle ich mal nach ganz nach vorne, der hat es verdient. 


- da, wo es all die alten Autos zu bestaunen gibt, die im Gegensatz zu diesem Rostexemplar alle liebevoll restauriert sind. Und wo auch unser syrisches Lieblingsrestaurant zuhause ist. Allzu oft kommen wir da nicht hin und so hat sich in der Zwischenzeit einiges geändert in der Überseestadt, dem Schuppen 1 und auch beim Restaurant Al Dar.
 


der kommt aus unserer Ecke

ein Stück Bremer Geschichte 

viele neue Unternehmen im Schuppen 1.  "Content Creators" ... Createn wir nicht alle auf die ein oder andere Weise Content?
 
auf der anderen Seite vom Schuppen 1 befindet sich das Hafenbecken vom Europahafen, ehemals ein belebter Umschlagplatz für Kaffee, Tee, Baumwolle etc., heute ein ungenutztes Aquarium, nur die kleine Marina am oberen Ende beherbergt einige Schifflein. 











Dienstag, 25. August 2026

Denk Mal

Denkmäler begeistern mich, Pferde noch mehr ... und so bin ich Jahr für Jahr in Bremen mit der Straßenbahn an diesem imposanten Reiterstandbild vorbeigezogen, habe mit den Blicken dran geklebt ohne etwas darüber zu wissen. Erst im Jahre 2018 stand ich das erste mal live davor und habe gelesen, um wen es sich da eigentlich handelt: Kaiser Friedrich III.  Da es in Google Maps nicht als Sehenswürdigkeit eingetragen war,  war habe ich mit Foto dafür gesorgt. 
Friedrich III übernahm im sogenannten Dreikaiserjahr von seinem Vater, Wilhelm dem I, die Regentschaft. Er war zu der Zeit bereits sehr krank. Er verstarb nach 99 Tagen und sein Sohn Wihelm der II übernahm das Amt noch im gleichen Jahr. Der Bildhauer  Louis Tuaillon hat das Denkmal geschaffen, eine kraftvolle souveräne Darstellung, die auch heute noch die Blicke auf sich zieht. 

 



das 2. mal findet Kaiser Friedrich in Bremens Vorzeige Touristenattraktion, dem Schnoor, Erwähnung. Eine Gastwirtschaft trägt Namen und ein Portrait an der Giebelseite. 

Wie ich darauf komme?

  "Am Haus Rickmersstraße 30 im Bremerhavener Stadtteil Lehe befindet sich ein etwa ein Meter großes Standbild von Kaiser Friedrich III. das als architektonisches Detail direkt am historischen Gebäude angebracht ist." Da will ich schon seit geraumer Zeit mal ein Foto machen. Hätte jetzt sogar einen ortkundigen Stadtführer. Vielleicht wird das ja noch was. Vorerst ist er hier zu bewundern: KLICK





Montag, 10. August 2026

Fast alles beim alten

 Bremerhaven an einem warmen Sommersonntag im August

statt Zugang zum Hafenbereich über die bekannte  grüne Klappbrücke ..

... betritt man am neuen Hafen nun ein spannendes Labyrinth aus Absperrgittern und Blechcontainern auf einem Ponton um übers Wasser zu kommen. Bis  Verkehr und Fußgänger wieder über die grünen Brücken können, wird es dauern. Bormuscheln haben den Kajen zugesetzt- nicht nur an dieser Stelle. Vor einigen Jahren schon stürzte die Nordmole ein und mein geliebter Molenturm befand sich in Schräglage. Von nah und fern kamen die Leute um sich das anzusehen.  

auch den historischen Kran hat man eingekürzt um die Kaje zu entlasten.

Ansonsten nichts bedeutendes. Wieder war es zu warm für mich, ich habe schmerzlich eine Beschattung auf dem Kopf vermisst. So endete unser geplanter Flohmarktbesuch bereits an einer Tankstelle auf der Ecke und der Rückweg zum Lloyds für ein Mittagessen wurde zum Schattenhopping. Größter Wermutstropfen : mein "kleines Kräusen" gab es nur noch in 0,4 statt 0,3 und es wurde nicht mehr stilvoll im entsprechenden Glas serviert. Nächstes Mal gibts nur Mineralwasser. Die Menge ist mir zu viel und zelebrieren kann ich das besondere Bierchen auch nicht, wenn es lieblos in einem beliebigen Humpen serviert wird. 

immer schön alles im Blick behalten

und natürlich Schiffe gucken nicht vergessen.  Vorne in weiß die Geestemünde, ein lebhafter Ausflugsdampfer immer in Aktion, nicht zu überhören dank lautem Motorengeräusch und einem Schiffsführer, der seine Ausflugsgäste auf's Beste unterhält.  Dahinter die "Hansa", ein nostalgischer Salondampfer mit Restaurant. Dann die "Rau IX", Aushängeschild des Schifffahrtsmuseums, ein ehemaliger Walfänger mit bewegter Geschichte. 





Sonntag, 2. August 2026

Sonntagsvergnügen

ein sehr schmackhafter, saftiger Apfelkuchen war das
eigentlich sollte es ein gedeckter Apfelkuchen werden, als ich das Stück Butter von 250 g in der Hand hielt (Mürbeteig hat es halt in sich) bekam ich Bedenken. Ich fand ein Rezept mit einem Rührteig und brauchte nur das halbe Stück

nach langer Pause sind wir wieder unsere Runde an der Hunte gelaufen. Es wurde sehr plötzlich sehr warm und ich hatte einen Tiefpunkt an dem ich mich setzen musste und froh um das mitgenommene Mineralwasser war was innen und außen Verwendung fand. 

schon leicht derangiert
man hört ja immer von den fitten Rentnern die auch jenseits unserer 75 Jahre noch sportliche Rekorde aufstellen - wir gehören definitiv nicht zu dieser Fraktion. Der Ehemensch haderte mit einem Fersensporn und mir fehlte die Puste. Beim nächsten Mal sind wir hoffentlich fitter und lassen uns nicht von irgendwelchen Maleschen aufhalten oder überholen.






Montag, 8. Juni 2026

im Aufwind

 Bremerhaven:  Drachenfest, Flohmarkt, Bürgerbummel


diese lustig im Wind hopsenden Gesellen gehören zu einem Drachen, 
ich kann nicht sagen, ob der noch in der Luft war ist denn wir hatten einiges vor und später, als wir zurück kamen hat es geregnet. Da waren außer den kleinen Drachen, den die Kinder mit großem Vergnügen in die Lüfte steigen lassen konnten, nichts mehr zu sehen von den großen Figurendrachen. 

an den lütten Dingern hatten alle ihre helle Freude

es waren viele Besucher am Deich und in der Stadt. Dem Wasser war der Trubel zuviel - es hatte sich vornehm zurück gezogen. "Oh" sagte ein junger Mann beim Blick über den Deich "ist das die Flut"? "Nein", korrigierte ihn ein anderer "die Ebbe".

klein geht auch - ist nur nicht so gut aufs Foto zu kriegen

im neuen Hafen alles wie gehabt, die "Geestemünde" im Hintergrund kommt von ihrer "Dicke Pötte" Tour zurück, auf dem netten kleinen Dampfer mit dem gelben Schornstein kann man übrigens gut  essen.

die Fresskutter sind auch wieder am Start
einmal den neuen Hafen hoch mit Umweg zur Straße am Deich,  über die Klappbrücke hinüber in die Stadt zum Flohmarkt. Eine schöne Teedose erstanden, beim Griechen was gegessen und weiter zum "Bürgerbummel" vor der großen Kirche.  Gerade als wir uns hingesetzt hatten um der Live-Musik zu lauschen, fing es an zu regnen. 

einer von einer großen Gruppe von Seehunden (oder Seelöwen?)

hier sieht man im Hintergrund die Hochhäuser vom ersten Foto diesmal von der anderen Seite. Davor wird ein großer Gebäudekomplex (einst Karstadt) abgerissen. 

skurrile Eindrücke aus der Fußgängerzone. 

Regen fällt und wir machen uns auf den Weg zum Parkhaus
erstes Fazit: ziemlich kaputt vom vielen Laufen



Samstag, 23. Mai 2026

Reste vom letzten Sonntag

 bei Wetter immer kurz vor Regen ...

sieh an: ...

er markiert als Leuchtfeuer die Einfahrt zum Überseehafen und zum Holz- und Fabrikenhafen in Bremen.  Während der Holz- und Fabrikenhafen noch Bestand hat ist das Hafenbecken des  Überseehafens  1998 zu geschüttet worden. Die bunten Blechcontainer machten ihn überflüssig. Der Containerumschlag findet in Bremerhaven statt.
Wo einst das Hafenbecken des Überseehafens war, ist eine Betonstadt entstanden.: die Überseestadt. Hier ans Ende, markiert durch den Molenturm, kommen viele Leute. Einfach mal ins Wasser gucken, an der Weser entlang gehen, angeln oder mit der Fähre übersetzen auf die andere Seite. 

Weserwasser

Kunst am Blech

Sehnsuchtsort

die Fährverbindung erfolgt mit der  "Pusdorp", dahinter sieht man die imposante Getreideverkehrsanlage wo auch heute noch Getreide gelöscht und gelagert wird. 
Selbige auch der Grund warum ich hier gerne herkomme. Einmal staunen ....


hier ein anderes besseres Foto, gemacht bei einem unserer Besuche,  am zeitigen Morgen bei ganz stillem Wasser. Eingestellt bei Google Maps.  KLICK

Montag, 11. Mai 2026

Raps und Book-Peeper 3

RAPSODIE
heute morgen ist es so dunkel draußen wie im tiefsten Winter. Von lichten Maigrün und lauen Frühlingstagen keine Spur. Sind das schon die Eisheiligen?  Etwas Farbe zum aufhellen der Stimmung konnte ich vom Wochenende mit bringen.
die Rapsfelder sind schon fast am verblühen, gut wenn man das Smartphone für ein Foto dabei hat
 


Bei der Gelegenheit gleich noch die restlichen Bücher aus dem Wohnzimmerregal

oben links gesammelte Werke aus dem Haushalt der Eltern,
  aus dem Tauschregal, gebraucht erstanden. Nächstes Regal: Diverse Fantasieautoren, E.A. Poe, Romane der Gothik -Novelle = düster, nichts um das Gemüt heiter zu stimmen, anderes

das unterste Regal:
Sammelsurium, ich habe mich selbst gewundert was da alles steht

Idee angeregt durch Mascha von Maschas Buchblog




Sonntag, 26. April 2026

Rilke - Haus

was ich schon immer wissen wollte ...

... wo in Fischerhude das Cafe im Rilke Haus ist

Das Haus von der Künstlerin  Clara Rilke-Westhoff,  die sich in diesem lauschigen Ort ein Haus gebaut hat. Hier hat sie getrennt von ihrem Mann, Rainer Maria Rilke, gelebt und gearbeitet. Sie lebte bis 1954 dort.  Die gemeinsame Tochter Ruth bis 1972.  Mittlerweile haben die Nachfahren das Haus verkauft. Von den neuen Besitzern restauriert und liebevoll hergerichtet, beherbergt es  seit 1995 das Cafe. 


versteckt
und noch nicht geöffnet
deshalb zurück zur Ortsmitte, zum Gasthof Berkelmann (rechts).
Neben der Kirche, im Garten unter den hohen Bäumen haben wir bei schönstem Wetter Mittag gegessen
romantischer geht's nicht