Friedrich III übernahm im sogenannten Dreikaiserjahr von seinem Vater, Wilhelm dem I, die Regentschaft. Er war zu der Zeit bereits sehr krank. Er verstarb nach 99 Tagen und sein Sohn Wihelm der II übernahm das Amt noch im gleichen Jahr. Der Bildhauer Louis Tuaillon hat das Denkmal geschaffen, eine kraftvolle souveräne Darstellung, die auch heute noch die Blicke auf sich zieht.
das 2. mal findet Kaiser Friedrich in Bremens Vorzeige Touristenattraktion, dem Schnoor, Erwähnung. Eine Gastwirtschaft trägt Namen und ein Portrait an der Giebelseite.
Wie ich darauf komme?
"Am Haus Rickmersstraße 30 im Bremerhavener Stadtteil Lehe befindet sich ein etwa ein Meter großes Standbild von Kaiser Friedrich III. das als architektonisches Detail direkt am historischen Gebäude angebracht ist." Da will ich schon seit geraumer Zeit mal ein Foto machen. Hätte jetzt sogar einen ortkundigen Stadtführer. Vielleicht wird das ja noch was. Vorerst ist er hier zu bewundern: KLICK




am viel zu frühen Morgen so viel Kultur ist für meinen noch schlafmüden Kopf fast nicht zu schaffen:-) wenn ich die Schritte lese die frau dazu braucht.
AntwortenLöschenWelch ein Denkmal - erhaben wie unter hohen grünen Bäumen - er auf - die Stadt -blickt - solche Anblicke gibt es nur in der Stadt, die für mich bisher nur einen Namen hat. Es muss schön sein, dort hindurchzuschlendern . Solche Ausflüge machen in der Tat auch für mich wieder Lust auf Städte die so viel Kultur bereit stellen.
einen guten Morgen für dich herzlich angel...die Landpommeranze...
Kultur hin oder her, hat bei mir auch gedauert, bis ich mich über den Herrn hoch zu Ross und seine Geschichte kundig gemacht habe. Für mich ist und bleibt das Standbild einfach ein optischer Leckerbissen. Mich wundert, dass es den zweiten Weltkrieg überlebt hat. Solch Denkmäler wurden meist eingeschmolzen, das Material fand in der Rüstungsindustrie Weiterverwendung - keine gute ...
LöschenLG Christiane
Als Erstes kam mir der Gassenhauer „Wir wollen unsern alten Kaiser …“ in den Sinn. Gemeint war damit allerdings Kaiser Wilhelm I., der Vater.
AntwortenLöschenDas Bremer Reiterstandbild sagte mir bisher nichts, nur Bismarck am Dom war mir bekannt. Ein Abstecher in die Hermann-Böse-Straße ist beim nächsten Bremenbesuch also durchaus möglich. Bald findet am Hollersee ja wieder „Licht und Musik“ statt.
So kann ein Reiterstandbild noch lange nachwirken. 😉
Mädchenträume :)!
Ganz unromantisch steht hier heute ein Besuch auf dem Wochenmarkt in Geestemünde an. Endlich möchte ich Augustäpfel – oder besser noch Gravensteiner – finden.
Liebe Grüße!
"aber den mit dem Bart, mit dem langen Bart" .... das kommt mir auch immer sofort in den Sinn.
LöschenBei einem Freimarktbesuch kann man auch einen Abstecher wagen. Dieses Reiterstandbild beeindruckt schon mächtig.
LG Christiane
Ein markantes *unterm Schwanz* vom Reiter König Ernst August I kenne ich noch ....viele Pferdestandbilder Richtung Rotenburg/Verden usw. sind noch in Erinnerung.
LöschenDamit keine Langeweile aufkommt ;)! LG Kelly
Oh ja, Reiterstandbilder haben etwas - ich fotografierte mal das in BS im Abendlicht... Von Berlin her kenne ich auch einige, allerdings sah ich zu DDR-Zeiten im Friedrichshain mal eines, wo ich das Pferd einfach nur grausig fand (nein, es war nicht der Alte Fritz). Es wurde später nach irgendwo verschoben und ich suche schon seit gestern: wohin und ob es noch da ist. Im Web keine Spur bis jetzt und Schatz weisz zwar, welches ich meine, findet es aber auch nicht mehr (er lebte bis 2010 in B.).
AntwortenLöschenSonst hätte ich hier eher kommentiert.
Allerdings: es ist wohl leider auch noch nicht aller Kriege Abend und vielleicht gibt es "meines" auch gar nicht mehr? Aber immerhin hatte sogar die DDR es stehen gelassen -
LG Mascha
Die Art der Darstellung unterliegt wohl dem jeweilig vorherrschenden Geschmack der Epoche. Wobei ich insgeheim denke, dass vielen Bildhauern die Statue des Marc Aurel vor Augen stand. Von L. Tuaillon gibt es in Bremen noch eine 2. Arbeit: "der Rosselenker". Schnörkellos schön. Einzig an der Nacktheit des Pferdeführers haben sich die Bremer seinerzeit gestört :-).
LöschenVielleicht findest du die Statue ja wieder. Wir wollen das Pferd doch mal begutachten.
LG Christiane
Eine wunderschöne und interessante Skulptur. In unserer Hauptstadt Zagreb gibt es ähnliche Reiterstatuen auf zwei zentralen Plätzen. Die eine stellt den ersten kroatischen König Tomislav dar, die andere den kroatischen Ban Jelačić.
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