Montag, 6. April 2026

Freitag, 3. April 2026

Dienstag, 31. März 2026

Kreativität mit Löchern

Bernhard stellt sich selbstkritisch einigen Fragen zu Kreativität und Fotografie auf seinem Blog (Der Amateur-Photograph). Der Leser ist eingeladen sich ebenfalls Gedanken zu machen. Auch ich finde mich da in einigen Punkten wieder und suche nach Antworten. 

hier geht es zum Blogbeitrag von Bernhard - KLICK


Was hat mich bisher an der Fotografie begeistert?

Die Möglichkeit ein Bild zu erzeugen, einen Moment einzufangen. Etwas zu gestalten. Momente teilen.

(Das hindert mich nicht an den typischen Knipsbildchen die - wie gerade irgendwo gelesen – etwas 95 % aller Fotos ausmachen und die man "besser nicht hätte machen sollen "- das kann man so sehen - muss man aber nicht) 


Wie zufrieden bin ich mit meinen fotografischen Ergebnissen?

Mittelprächtig. In der zurückliegenden Zeit habe ich meist bewegte Ziele fotografiert Wenn man auf der Lauer liegt und versucht unvorhersehbare Bewegung einzufangen, bekommt man meistens keine hochkünstlerischen Ergebnisse. Ich habe auch viel Zeit vergeudet mich mit den technischen Herausforderungen der digitalen Kameras rumzuschlagen. Der Satz einer Fotografin“ lesen Sie die Bedienungsanleitung ihrer Kamera“ hat mir dann auf die Sprünge geholfen.

Ich würde gern ganz andere Sachen machen bin aber altersmäßig angeschlagen, dass ich mich auf das zurückziehen muss, was noch möglich ist. Mich in Bildern aus zu drücken, hilft mir über manches hinweg.


Bin ich in meiner Kreativität stehen geblieben, wenn ja, wo und wann bin ich falsch abgebogen?

Im Rahmen meiner technischen Möglichkeiten habe ich mich an dem ein oder anderen ausprobiert. Kreativ empfinde ich meine Arbeiten mit Stillleben.  Ist vielleicht nochmal einen neuen Anlauf wert. Wird meistens auch allgemein wertgeschätzt. Wobei sich die Frage stellt ist man nicht schon dann kreativ, wenn man sich bewusst für ein bestimmtes Objektiv bei der Fotografie entscheidet um einen bestimmten Effekt zu erlangen, weil die Gestaltung eines Fotos hier eigentlich schon beginnt? Kann man dann überhaupt aufhören kreativ zu sein oder trifft einen nur ein gewisses Unlustgefühl?



Habe ich mich unbewusst oder bewusst einem Trend angepasst?

Nein. Ich verspüre allerdings in letzter Zeit den Drang mich mit einer analogen Kamera auf die Pirsch zu begeben. Ich glaube, dass ist im Moment ein Trend. Ein Trend um Einfachheit und Stille. Weg vom Pixel zählen, weg vom Perfektionismus. Mehr ich, mehr Erzählung.

Was bedeuten für mich Fotoregeln?

Die befolge ich intuitiv ohne viel darüber nach zu denken. Ein Bildaufbau, eine Blickführung ist mir wichtig. Wenn man Bilder von guten Malern studiert kann man viel lernen. Auch, dass man strenge Regeln aufbrechen kann.
 


Beispiel für Bildaufbau, unfertiges Ölgemälde von Fritz Overbeck, 1897
(von einer Kunstpostkarte abfotografiert)


Welche befolge ich typischerweise?

Keine Ahnung - nach Gefühl und Wellenschlag. Im Moment wo ich auf den Auslöser drücke überlege ich bestimmt nicht, ob der Bildausschnitt dem goldenen Schnitt entspricht achte aber schon auf eine gefällige Harmonie. In der Regel lesen wir ein Bild wie einen Text. Ich bevorzuge Bilder, die einen ins Bild hineinziehen. Fluchtpunkte … ein bisschen Drittelregel  



Schaut doch mal bei Bernhard im Blog vorbei und äußert eure eigenen Gedanken zum Thema.



Maunztag

 

Ich verschiebe den Maunztag mal auf den Dienstag  und Tinkerbell bringt heute ein paar Frühlingszweige mit 

denn der Frühling verwöhnte uns mit Sonne und zarten Blüten auf unserer Sonntagsrunde an der Hunte

blauer Himmel und lange nicht so eisige Temperaturen wie auf unserer letzten Tour vor 2 Wochen

so ließ sich der Weg gut bewältigen

Diesmal habe ich auch keine Kamera mit geschleppt. Das Smartphone musste genügen. Glaubt man der Fitnessuhr, diesem angeblich so überlebenswichtigem Teil dass einem alles anzeigt:  die Anzahl der gemachten Schritte, die bewältigten Kilometer, die verbrauchten Kalorien, ob man noch Puls hat, das Wetter und sogar die Uhrzeit, dann hat die (kleine) Runde bei 6800 Schritten etwa 5 km. Die Dauer ist abhängig davon ob man zügig durchmarschiert oder rumtrödelt wegen schöner Ausblicke, Pinkelpausen oder Fotografierstops.  Der Kalorienverbrauch ist marginär, (140 kcal) und wird durch den mitgebrachten Nudelsalat ohnehin gleich wieder aufgefüllt. 




Freitag, 27. März 2026