Mondsüchtig
Weit spannt sich das Land in schweigende Ferne,
der Winter hat alles in seinem Bann.
Der Mond schaut erhaben, es funkeln die Sterne
setzen ihr Glitzern in jeden Tann.
Wirbelnde Schneeflocken in mondheller Nacht
der Schnee flüstert leise in der schwindenden Zeit,
ein Zittern, ein Hauch im Innern des Herzens
ein Ruf nach dem Licht der Ewigkeit.
Einsamkeit blüht wie Eis an den Fenstern
der Himmel atmet kristallene Ruh.
Äste erstarren kalt zu Gespenstern
Im sanften Galopp zieht das Herz
der Sehnsucht nach - dem Monde zu.
(Ch. Döring - 2026)
das Bildchen ist auch ganz nett geworden:
dem Wunsch nach Freiheit so nahe und trotzdem festgehalten im Hier und Jetzt











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