Dienstag, 26. Mai 2026

Maunztag - finde die Katze

da freut sich das Herz 💖
Die beiden schauen von hoch oben hinab auf den Platz neben der Kirche wo Vorbereitungen fĂŒr eine Veranstaltung im Freien laufen. WĂ€hrend  Redner und Pfarrer abwechselnd das Mikrophon auf seine Tauglichkeit testeten bezogen  die Damen gegenĂŒber vom Seniorenheim LogenplĂ€tze an den Fenstern und vor dem Haus. Aber auch als PlĂŒschtier hat man Anspruch auf sonnige Pfingsterlebnisse. Ob sie die Veranstaltung gut fanden ist nicht bekannt.

Verden, der Dom. Neuer Versuch.
Sonne auf 2 Uhr, ganz mieses Licht. Ich weiß jetzt, dass der spĂ€te Nachmittag oder Abend die Zeit fĂŒr ein gutes Foto wĂ€re
Verden hat auch einen Ausflugsdampfer,

 ein Rathaus mit TĂŒrmchen und ..

.. liebevoll restaurierte HÀuser aus lÀngst vergangenen Jahrhunderten

An diesem Pfingstwochenende hatte die Stadt noch mehr zu bieten:  MÜll. Da mĂŒssen wilde Parties gelaufen sein. Über den Zustand der öffentlichen Toilette decke ich den Mantel des Schweigens - ich musste auf die Herrentoilettte ausweichen. 
 
Allerdings suchten wir was ganz anderes, zwei  sanierungsbedĂŒrftige Hauser,  vor Jahren einmal fotografiert und Standort bisher nicht wiedergefunden

als ich am Pfingstmontag vor diesem Straßenschild und der dahinterliegenden Brache stand dĂ€mmerte es mir, die HĂ€user gibt es nicht mehr

Die folgenden Fotos stammen aus dem Jahr 2015. Die Sanierungsabsicht schien ziemlich sportlich. Die HĂ€user wurden dann auch im Jahre 2021 abgerissen. Das Internet gab bereitwillig Auskunft. Die EigentĂŒmerin wollte sanieren tat es aber nicht. Die Stadt veranlasste Schutzmaßnahmen vor herabfallenden Teilen und versuchte jahrelang die Sanierung der denkmalgeschĂŒtzten HĂ€user durch zu drĂŒcken. Vergebens - nach jahrelangem Ringen zogen letztlich die HĂ€user den KĂŒrzeren - da war nichts mehr zu retten. 
 

Schade, dem mittelalterlichen Stadtkern hÀtten die HÀuser gut zu Gesicht gestanden







12 Kommentare:

  1. Vom Zustand her könnten die HĂ€user auch in Osterwieck gestanden haben, architektonisch ist Norddeutschland aber doch noch bissel anders. Ja, es gehört viel Liebe dazu, solche denkmalgeschĂŒtzten HĂ€user wieder herzurichten. Ich kenne jemand, der es gemacht hat. Und der hat noch nicht mal viel Geld. Hab seinerzeit ein Bilderbuch gemacht zum Haus mit dem Titel "Und einer sagt wieder du".
    Das sagen aber nur wenige.
    LG Mascha

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    1. Das Wohnhaus (auf den Fotos bereits ohne Dach) stammt aus dem 16. Jahrhundert, die Scheune daneben ist jĂŒnger. Unter Denkmalschutz zu sanieren ist so eine Sache. Da muss man jeden Nagel genehmigen lassen. Also ich hĂ€tte nicht "du" zu dem Haus gesagt, eher R.I.P. Ohne StĂŒtzen außen wie innen wĂ€re alles in sich zusammen gefallen. Das es anders geht sieht man an dem Foto mit dem gelben Fachwerkhaus, das stammt aus dem Jahre 1561.
      LG Christiane

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    2. Weisz ich doch: mein Ex war Architekt, besonders in der Sanierung jahrhundertealter Bauten und mein Kumpel sasz bis zur Rente in der Denkmalschutzbehörde.
      Es gibt auch Freaks, die sammeln bei solchen Abrissen Lehmziegel etc. ein und sanieren damit ihre alten HĂ€user selbst - ja, dafĂŒr musz man Freak sein -
      LG Mascha

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    3. Ich denke schon, dass man hier relevante und verwertbare Teile gesichert hat.

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    4. Hab mir Bilder von Osterwiek angesehen, ja passt! Schönes StÀdtchen.
      LG Christiane

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    5. Kennst du aus dem TV die "Gutshausretter?" Wenn ich das so bedenke, wĂ€ren diese kleinen HĂŒtten in Verden ein Klacks fĂŒr die gewesen.

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  2. Große Begeisterung fĂŒr Renovierungen und die gelungene Wiederherstellung alter Bausubstanz – aber fĂŒr mich kein zweites Mal ;). Es war eine echte Herausforderung, einen alten Bahnhof unter Denkmalschutz zu entkernen und ihn unter neuen bauordnungsrechtlichen Bestimmungen wieder bewohnbar zu machen.
    Beim gelben Haus ist das hervorragend gelungen. Ich hoffe sehr, dass all die alten Baustoffe aus der Ritterstraße noch eine Verwendung finden. Auf der Aller zu schippern ist jedenfalls staubfrei...
    Und die Rathausadresse fĂŒr das leibliche Wohl ist nach wie vor aktuell ;)! LG Kelly

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    1. Als man noch jung war ist man relativ blauÀugig in Sachen Renovierung gewesen. Wir haben auf unserer Odyssee nach einem halbwegs bewohnbar zu machenden Zuhause schon so manche "Ruine" besichtigt. Ohne abschÀtzen zu können, was auf einen da zu kommt hab ich gesagt "warum nicht, ist doch schön hier .... " ;-).
      LG Christiane

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  3. Das vorletzt Bild finde ich genial, liebe Christiane

    einmal die braunen Farbtöne und dann ist das ganze ist vertrÀumt

    LG Bernhard

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    1. "vertrÀumt" ja, da hat einer die rechtzeitige Sanierung vertrÀumt ;-))).

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  4. ein bisschen juckts mich ja immer in den Fingern wenn ich so alte HÀuser und Bauten sehe, da möcht ich dann wissen wer da wie gewohnt hat und bedaure wenn bei jeder Sanierung oder einem kompletten Umbau das alte Flair der HÀuser verloren geht..
    herzlich angel

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    1. Es wird oft versucht, einen Altbau auf neu zu trimmen. Das ist auch mit unserem Kasten hier passiert. Aber das Geld den ursprĂŒnglichen Zustand wieder her zu stellen - besonders was die Front mit den Fenstern betrifft - haben wir nicht in der Portokasse :-)
      LG Christiane

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