Mondsüchtig
Weit spannt sich das Land in schweigende Ferne,
der Winter hat alles in seinem Bann.
Der Mond schaut erhaben, es funkeln die Sterne
setzen ihr Glitzern in jeden Tann.
Wirbelnde Schneeflocken in mondheller Nacht
der Schnee flüstert leise in der schwindenden Zeit,
ein Zittern, ein Hauch im Innern des Herzens
ein Ruf nach dem Licht der Ewigkeit.
Einsamkeit blüht wie Eis an den Fenstern
der Himmel atmet kristallene Ruh.
Äste erstarren kalt zu Gespenstern
Im sanften Galopp zieht das Herz
der Sehnsucht nach - dem Monde zu.
(Ch. Döring - 2026)
das Bildchen ist auch ganz nett geworden:
dem Wunsch nach Freiheit so nahe und trotzdem festgehalten im Hier und Jetzt
Promt: "A child in a white dress sitting on an isolatet old carusssel horse in
a snow-covered landscape under a full moon. A tree with frozen,
ice-covered berries, a crow on a branch, realistic, Art Nouveau framed,
beautiful night scene, dreamlike fantasy, Surrealism.
Colors: White, beige, and gray".
anderer Bildgenerator:
wenn man nicht von der Stelle kommt muss man die Blickrichtung ändern
Sparsame aber präzise Darstellung, den gewünschten Rahmen geflissentlich ignoriert



wunderschön
AntwortenLöschenist dein Gedicht
& trifft und fängt genau die Stimmung zu den Bildern ein...
liebe Schneegrüße von Haus zu Haus...angel
Wenn der Schnee draußen nur für Räumstress und Ausrutschgefahr sorgt muss man die winterliche Romantik selbst erzeugen ;-).
LöschenLG Christiane
Wunderschön Du hast das passende Gedicht gefunden zu den Bildern oder umgekehrt? Erstaunlich was schönes dabei heraus kommt in Wort und Bild. Wünsche Dir ein schönes winterliches Wochenende, Klärchen
AntwortenLöschenIm Anfang klang eine Erinnerung, war eine Emotion und dann eine Idee. Daraus entstand der Prompt für das KI Bild. Auch wenn Bilder für sich selbst sprechen können finde ich, manche vertragen auch ein kleines Gedicht. Da habe ich lange dran gesessen. Bin schließlich kein Dichterfürst :-).
LöschenDeine Frage brachte mich darauf die letzten Gedichtzeilen als Prompt einzugeben. Erstaunlich wie die KI damit umgeht. Füge das Bild wenn ich Zeit finde nochmal dazu.
LG Christiane
Erlesene, feine Worte hast du hier gefunden und einer geheimnisvollen Wintermondnacht Raum geschaffen. Die Dame auf dem Schimmel in der kalten Mondnacht spürt das Rätselhafte auf - zuerst ist sie erwachsen und dann ist sie ein Kind, ebenso das Pferd..
AntwortenLöschenLG Dori
Wir werden alle klein angesichts der Unendlichkeit des Universums.
LöschenLG Christiane
Wenn ein Holzpferd aus dem Karussell ausbricht...dann musz die Sehnsucht unendlich sein!
AntwortenLöschenEin schönes Gedicht ist Dir da gelungen...und das "Standbein" des Pferdes setzt der Romantik das i-Tüpfelchen auf.
Ja, mit irgendwas musz man sich zerstreuen um diesen Dauerausnahmezustand namens Winter zu ertragen.
Liebe Grüsze aus kaltem Nebelharz
Mascha
Lieber schlafe ich in der Nacht ;).
AntwortenLöschenKlare Sternenhimmel faszinieren mich, weil sie in der frühen Dunkelheit mit ihrer Weite und Ruhe verzaubern. Die Empfindungen einer Reiterin sind für mich schwer zu fassen, doch deine romantischen Winterbilder entführen mich in diese Zeit der *kristallenen Ruh* und der Sehnsucht nach dem Erwachen der Natur.
Immer bis zum Mond und zurück...
Liebe Grüße!