Mittwoch, 25. Februar 2026

Maunztag - Erziehung

noch ein Blick zurück ins Jahr 2010
Paulchen war der letzte von dem unverhofften Katzensegen aus dem Garten, der sich anfassen ließ. Saß immer auf dem Küchentisch, sah mir aufmerksam zu und beschloss eines Tages, er wolle nun auch mal so ein paar Streicheleinheiten wie sie die Geschwister bekamen

Paulchen meint hier, man könnte Tante Ninifee ja mal ein wenig provozieren. Das fand sie nicht gut. Es gab Ohrfeigen. Den Rascheltunnel hatte ich schon ganz vergessen. Der war anfangs sehr beliebt. Man sieht im Hintergrund (unten rechts) auch unser Bemühen die Jungkatzen an den Transportkorb zu gewöhnen. Hatten wir einladend im Zimmer drapiert mit weicher Decke drin. Willy hat reingepieselt ... 
???
Twinkle und Tinkerbell üben sich im "Kratzbaum besetzen"
Hermann war ein Kellerkind. Er liebte Höhlen. Dieses nette Körbchen gehörte dann auch ganz ihm .. auch wenn hier Twinkle oben im Flauschfell liegt
Während Tante Ninifee mit den Jungkatzen spielte und kuschelte, wusste Frau Pieselschön nicht so genau was sie von den Jungkatzen halten sollte
daher bekam sie mit diesen formschönen Wohnkarton einen besonderen Rückzugsort den sie auch vehement gegen die kleinen verteidigte
Tante Rosinchen betrachtete die Nachwuchskatzen aus der Entfernung aber mit großem Wohlwollen



Zum Verständnis: ehe wir zu dem unverhofften Katzensegen im Garten kamen (Mutter mit 5 Kindern) hatten wir bereits 3 Katzen,  Ninifee und Rosinchen beide schon älter (notgedrungen übernommen von Nachbarn), Frau Pieselschön (auch ein Gartenfund) etwa 4 Jahre alt.
Mit Mama Pinky und ihren 5 Kindern kamen auf einen Schlag 6 Katzen dazu - und ja, wir haben uns um Vermittlung bemüht - diese panisch auf Menschen reagierenden Kätzchen wollte nur niemand haben. 
Zu allem Überfluss brachte Mama Pinky von einem ihrer Streifzüge einen schwarzen Kater mit. Der wohnte 13 Jahre lang in unserer Scheune, fauchte und spuckte wenn man ihm zu nahe kam, hielt uns aber jegliche weitere Katzen vom Hofe fern. 
So erhöhte sich im Jahre 2010 unverhofft die Zahl der Katzen bei uns von drei auf zehn. 


12 Kommentare:

  1. Was für ein quicklebendiges Katzenmärchen 🐈🐈‍⬛ Jeder Sofatiger und jede Sofatigerin wird von dir wachsam beobachtet in jeweils ihrer wachsamen Beobachtung der auf den 1. Blick unüberschaubaren Situation. Da gibt es Verstecke und Tricks. Raffiniert ist ja die große Tigermama schon, wenn sie den Wildtierchen beibringt, sic an die Transportbox zu gewöhnen :) Paulchen hat so eine herrlich leopardige Zeichnung am Rücken. preisverdächtig. Da möchte ich auch drüber streicheln.
    LG Dori 🐈🐈‍⬛

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    1. Stimmt, Paulchen hatte eine besonders schöne Zeichnung. Mit dem vielen Weiß war er auch am auffälligsten.

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  2. Hallo Christiane!

    Ach wie schön! Ich mag vor allen Dingen deine Namensgebungen für deine Katzen. Sehr fantasiereich.

    Liebe Grüße

    Anne

    https://www.wortperlen.de/kommentare/miau-velous-moments-n-176-57....13416/

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    1. Zum Schluss sind wir bei den Namen pragmatisch vorgegangen, Paulchen, Willy und Hermann mussten sich mit schnöden Männernamen begnügen :-)

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  3. zu jedem ´🐈Gesichtchen groß und klein gibt' s ein treffend - hübsches Charakterbild und Geschichtchen.🐈‍⬛..genau das liebe ich wenn man von-seinen -Katzenkammeraden der Jahre erzählt, wir teilen Freund und Leid mit ihnen, unsere Höhlen & Betten obwohl sie allesamt bei dir ihre eigenen haben...die gegen Fressfeinde und Spielverderber verteidigt werden, so ergeben sich neue Geschichten...ganz entzückend bebildert und beschrieben...
    liebe Grüße schmunzelnd angel

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    1. Jeder hatte so sein Eckchen. Gezankt haben sie sich um den Ausguck oben im Kratzbaum, (den wir jetzt grad abgebaut haben)

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  4. Die verwandtschaftlichen Beziehungen in deinem Katzenclan kann ich nicht mehr nachvollziehen ;).
    Alles vermischt sich mit den Erinnerungen an meine Tiger.
    Paulchens Nase ist auffällig und die Vergesellschaftung aller scheint gelungen, jeweils für einen bestimmten Zeitrahmen.
    Fotos in der liebevollen Form hätte ich gern von meinen Katzen aus dem letzten Jahrhundert.
    Herzlichst Kelly

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    1. Die verwandtschaftlichen Beziehungen sind gar nicht so relevant ;-) Es sind die Erinnerungen an Situationen, ein kleines wehmütiges Lächeln, dass sich einstellt. Von den ersten 6 Jahren mit den "Pinkys" habe ich viele Fotos. Irgendwann wiederholen sich die Motive und dann ist gut gewesen.

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  5. Viele schimpfen und scheuchen Katzen vom Tisch runter. Das ist Quatsch, finde ich
    🐈🐈‍⬛

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    1. So gern mag ich das auch nicht. Schon gar nicht auf Flächen wo ich unser Essen zubereite. Erziehen in der Richtung, dass sie auf dem Tisch nichts zu suchen haben, kann man versuchen. In der Regel warten sie dann bis man wegschaut und flupp, sitzen sie wieder oben. Ich habe aber das Glück, dass unsere Belegschaft den Küchentisch höchstens mal als Aufstiegshilfe zum Küchenfenster benutzen. Sonst bleiben sie in der Regel den Tischen fern. Betten sind doch viel bequemer :-)))

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  6. Auf den Tisch ist es doch immer am Schönsten! Das sieht Merula genauso und: ja, sie darf...
    Ich hatte mir extra eine weiche Transporttasche gekauft, die auch als Schlafhöhle und Versteck dienen könnte, aber Fehlanzeige: sie stand monatelang im Zimmer, aber Merula ist niemals reingegangen. Sie geht auch nicht in Kartons, Körbe etc. - so eine Art Klaustrophobie ist wohl nur auch ihrer unbekannten Vorgeschichte zu erklären.
    Hatte die schönen Fotos neulich schon bewundert, war vom Kommentieren aber wieder abgehalten worden . von wem wohl? ;)
    LG Mascha

    Geniesz den Frühling

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    1. Wenn es um den Überblick geht, ist so ein Küchentisch schon eine Hilfe. Was sich Katzen aussuchen um es geschützt und bequem zu haben ist wohl sehr individuell. Der schönste Ort ist und bleibt aber das Bett!

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