ESC – ich komme nicht umhin mich doch noch drüber aus zu lassen. „Ein Boykott Israels sei dumm und antisemitisch motiviert“ hieß es von einem Herrn Beck (deutsch Isrealische Gesellschaft, Präsident) bei NTV.
So einfach geht das heute mit stigmatisierenden Zuschreibungen. Wer bestimmt denn was richtig und falsch ist? Darf man sich von dieser Totschlagargumentation mundtot machen lassen? Und dann wird im gleichen Atemzug behauptet der ESC sei nicht politisch und es gehe nur um Musik. Dann dürften auch gerne die Russen wieder dabei sein.
Ich wollte den ESC dieses Jahr ignorieren. Aus der Familie kam der Anstoss doch zu schauen. Mettigel, Käsespieße - dazu Trickkleider und Windmaschine. Ein lieb gewonnener Anlass gemeinsam auf eine bunte Musikwelt zu schauen, den treffenden Kommentaren von Peter Urban Beifall zu zollen und voller Spannung die Auszählung der Stimmen zu erwarten. Ein wenig ablästern über Darbietungen und Musik (die nicht unbedingt das ist, was man sich selbst so aufs Ohr legt).
Peter Urban sagt nichts mehr dazu, die ursprüngliche Idee, dass sich die Völker Europas näherkommen sollten ist aufgeweicht es sei denn, Israel und Australien gehören zu Europa und ich habe wieder nichts mit bekommen. Letztlich ist es aber dieser Makel, der dem Event seit ein paar Jahren anhängt, der mir die Freude verdirbt. Für das ganze Dilemma kann der Kandidat der heute für Israel singen muss nichts. Trotzdem werde ich den Ton abschalten und auf Klo gehen wenn er dran ist, ich Dummerchen.
Bei den Halbfinals musste ich öfter den Ton abschalten – das klang nicht wie Musik sondern wie Hilfeschreie. Natürlich habe auch schon Favoriten (auch nicht konform mit der gängigen Meinung):
Rumänien: Stimme, Stück, Performanc – das holt mich voll ab
Norwegen: cooler Performer, erinnert an Freddy Mercury
Ich wollte den ESC dieses Jahr ignorieren. Aus der Familie kam der Anstoss doch zu schauen. Mettigel, Käsespieße - dazu Trickkleider und Windmaschine. Ein lieb gewonnener Anlass gemeinsam auf eine bunte Musikwelt zu schauen, den treffenden Kommentaren von Peter Urban Beifall zu zollen und voller Spannung die Auszählung der Stimmen zu erwarten. Ein wenig ablästern über Darbietungen und Musik (die nicht unbedingt das ist, was man sich selbst so aufs Ohr legt).
Peter Urban sagt nichts mehr dazu, die ursprüngliche Idee, dass sich die Völker Europas näherkommen sollten ist aufgeweicht es sei denn, Israel und Australien gehören zu Europa und ich habe wieder nichts mit bekommen. Letztlich ist es aber dieser Makel, der dem Event seit ein paar Jahren anhängt, der mir die Freude verdirbt. Für das ganze Dilemma kann der Kandidat der heute für Israel singen muss nichts. Trotzdem werde ich den Ton abschalten und auf Klo gehen wenn er dran ist, ich Dummerchen.
Bei den Halbfinals musste ich öfter den Ton abschalten – das klang nicht wie Musik sondern wie Hilfeschreie. Natürlich habe auch schon Favoriten (auch nicht konform mit der gängigen Meinung):
Rumänien: Stimme, Stück, Performanc – das holt mich voll ab
Norwegen: cooler Performer, erinnert an Freddy Mercury
und
Ohrwurmqualtät, originell,
bei uns ist das Wort „Tanzschein“ schon zu einem Synonym geworden

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