Dienstag, 21. April 2026

Maunztag - auf Augenhöhe

 strenge Blicke von Tinkerbell



man sollte in greller Mittagssonne keine Fotos machen ...
Schattengewächs Twinkle auf schiefer Ebene

was ich schon immer  machen wollte:
ein Foto von Verden an der Aller von der gegenüberliegenden Seite.

Leider war am Sonntag kein gutes Fotowetter. Dazu stand ich auf Kriegsfuß mit der Bridge-Kamera.
Nachdem ich gestern vergeblich versucht habe den Autofocus wieder in gewohnte Bahnen zu lenken, habe ich das erste mal bei einer Kamera den Reset angewendet.  Funzt wieder. Mal sehen wie lange, ich bin ja experimentierfreudig und werde sicher wieder etwas ausprobieren, irgendwas verstellen und weiß anschließend nicht mehr was und wo. Die Kameras sind heute derart schlau, man kommt nicht umhin neben dem Foto aufnehmen ein Handbuch zu lesen. Eigentlich geht es doch ums Foto und nicht ums Lesen. Macht der Automatikmodus vielleicht doch Sinn?  Verantwortung abgeben, draufhalten und fertig. Wenn's nichts wird, ist auf jeden Fall die Kamera schuld ;-). 



Durch Bernhard und seine Altglasfotografie neugierig geworden, begab ich mich auf die Suche nach ähnlichen Fotos. In der Fotocommunity wurde ich fündig - sowohl Altglas als auch Lomography gibt es als Sektionen. Schöne Fotos sind dabei. Ein ganz spezieller Look, ein Kontrast zu den perfekten Digitalen. Nach kurzem Blick in shops die Zubehör für diese spezielle Art der Fotografie anbieten finde ich das als zu teuer um es aus zu probieren. 






Freitag, 17. April 2026

Freitagsbilder

TWINKLE ....

 ... wird immer noch gehegt und gepflegt

hochinteressante Eigenkreation der Kamera  (versehentlich auf den Auslöser gedrückt, in der Regel ist sowas unbrauchbar :-)

Blütenzauber

Dienstag, 14. April 2026

Maunztag - Gemischtwaren

 Die Katze mit dem gelben Wollknäuel

heute haben wir mal einen anderen Maunz-Präsentator :-))
nein, sie hat keinen Namen. Die letzte Überlebende einer einst größeren Katzengesellschaft die ich auf Flohmärkten zusammengesammelt hatte

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Die Tage sind immer noch kalt und windig, Das Leben läuft so vor sich hin. "Fit bis ins hohe Alter" heißt es bei uns einmal die Woche. Nach anstrengender Seniorengymnastik muss man gelegentlich auch mal alle Fünfe grade sein lassen  -  ab ins griechische Lokal ...
... zu Ouzo und Bierchen
beim Griechen waren wir lange nicht mehr, 
Lammfilet, Pommes und Salat ...  lecker

 "Yamas" ..

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Der Flohmarkt in Barrien am Sonntag war weitestgehend uninteressant, Kinderkleidung, Spielzeug, überflüssiger Haushaltskram - nichts besonderes. Ein kleines Töpfchen mit Kaktus habe ich erstanden. Passt farblich so schön zu dem chinesischen Blumenübertopf. 



Der Ort Barrien, kurz vor Syke gelegen, ist nicht unbedingt ein Touristenmagnet. Die Gebäude der seit 1985 leerstehende Bäckerei gleich am Ortseingang ist etwas für Leute, die nach "lost places" suchen.  Alles schien ganz plötzlich verlassen worden zu sein, die Regale voll mit Konserven, alles unberührt. Nur die vertrockneten Blumen im Schaufenster sprachen die Wahrheit. Bäckerei und Kolonialwaren" liest man über dem Eingang,  "1870 erbaut" und "1922 erneuert". Die 2.  Erneuerung scheint über 100 Jahre später im Gange zu sein. Die große Eiche davor ist weg, Gestrüpp wurde entfernt und die Regale  drinnen sind leer. Schaufel und Besen stehen herum ... da hat sich jemand viel vorgenommen. 


schade, dass es dem Besitzer egal war dass das Gebäude herunterkommt
nun ist er nicht mehr und der Weg ist frei für einen Neubeginn














Dienstag, 7. April 2026

Maunztag - wo sind sie hin

where have all the flowers gone ..." (Pete Seeger)

das frage ich mich auch bei meinen Tulpen, werden jedes Jahr weniger


...  und wo mit dieser Zeile und P. Seeger schon mal eine Ikone des Folkbewegung zitiert:  am Ostermontag haben wir einen Film über Bob Dylan angesehen (fast ganz zuende). Sicher kam man an Bob Dylan und der ganzen Folk- und Protestsongszene nicht vorbei wenn man  meinem Jahrgang angehört. Doch ich habe nie eine Platte von ihm gekauft. Der Mann hatte einfach keine Sympathiepunkte bei mir - der Folk schon. Die Stimmungslage in der damaligen Zeit war ebenso aufgeheizt wie die heutzutage. Früher sang man Lieder zur Gitarre in der Hoffnung die Welt damit zu verändern, heute kleben sich die jungen Leute auf der Straße fest. Ich kann behaupten, beides ist unwirksam auf das Weltgeschehen. 

Bester Wortwechsel in dem Film: "Können Songs wirklich was ändern?" Antwort: "Ja, die Tonart". 

"blowing in the wind" ...  meine twelve-string hat schon lange einen neuen Besitzer


Ansonsten, Ostern über die Runden gebracht, Besuch war da, ein kleiner Ausflug zum hohen Berg wurde unternommen. Kalter Wind verhinderte eine längere Runde. So blieb es beim Blick auf Bremen und der Frage: "können wir unser Haus sehen vom Aussichtsturm aus?" Man kann.

linke Bildhälfte ungefähr mittig - ein kleiner weißer Fleck. Das müsste es sein 
in diesem Fall das Bild groß zu klicken hilft ungemein beim Suchen ;-)

Wie man auch erkennt, definiert sich das Land gen Norden Richtung Bremen durch das Fehlen jeglicher Erhöhung (Maulwurfshügel ausgenommen). Ab hier wird es dann leicht hügelig. 


der Hohe Berg hat 53 m, der darauf aufgeschüttete Wall 12 m, und der Aussichtturm 10 m. Der Blick vom Turm ist den Aufstieg wert - auch wenn die Knie meckern.






Freitag, 3. April 2026